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Zottenpumpe


Die Resorption kleinmolekularer Stoffe aus dem Darminhalt ist an die Funktion der Darmzotten als „resorbierende Strukturen“ gebunden. Die Dünndarmschleimhaut ist - im Gegensatz zur Schleimhaut von Magen und Kolon – mit insgesamt etwa 10 Millionen Darmzotten besetzt, bis zu 40 Zotten pro Quadrat-Millimeter. Somit vergrößert sich die Resorptionsfläche des Dünndarmes um ein Vielfaches. Vor allem der Lymphtransport im Zentralen Chylusgefäß der Zotte, aber auch der venöse Abfluss wird durch die Kontraktion des glatten Muskelapparates wesentlich gefördert – die so genannte Zottenpumpe, die somit maßgeblich die resorptive Kapazität des Dünndarms verbessert. Diese 4 bis 6 mal pro Minute erfolgende Verkürzung der Zotten wird durch das kontraktile Netz des im Zottenstroma liegenden, zum Teil verzweigten Myozytenverbandes bewirkt. Für die Zottenbewegung ist der Einfluss des gastrointestinalen Hormons Villikinin erforderlich. Die Streckung der Zotten erfolgt durch den arteriellen Einstrom in die Arteriolen („Gartenschlauch-Effekt) bei gleichzeitigem Erschlaffen der Muskulatur.




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